Sprechen · Teil 3 · Gemeinsam etwas planen
Ein Garten für alle im Haus
Aufgabenblatt · Teilnehmende A und B
Situation: Hinter Ihrem Wohnhaus gibt es eine kleine Wiese, die niemand benutzt. Die Hausverwaltung erlaubt, dass die Mieter dort einen Garten anlegen. Sie beide planen den Garten.
Aufgabe: Planen Sie gemeinsam, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:
- Was pflanzen?
- Was kaufen und wer bezahlt?
- Wer gießt?
- Regeln für alle?
- Wann anfangen?
- …?
Wichtige Redemittel
Vorschläge machen
- Wie wäre es mit …?
- Wir könnten …
- Ich schlage vor, dass wir …
- Was hältst du von …?
Zustimmen
- Gute Idee!
- Einverstanden.
- Das finde ich auch.
- Ja, das passt gut.
Ablehnen und etwas anderes vorschlagen
- Hm, ich weiß nicht. …
- Das finde ich nicht so gut, weil …
- Das geht leider nicht, weil … Wie wäre es stattdessen mit …?
- Lieber …
Zusammenfassen
- Also, wir fassen zusammen: …
- Dann ist alles klar: …
- Gut, dann machen wir es so.
Musterdialog auf B1
Übe am besten zu zweit. Allein geht es auch: Wähl eine Rolle und sprich deinen Teil laut, bevor du ihn aufdeckst.
Person A
Toll, dass wir die Wiese hinter dem Haus benutzen dürfen! Was wollen wir dort pflanzen?
Person B
Ich hätte gern Gemüse: Tomaten, Salat und Kräuter. Dann haben alle im Haus etwas davon.
Person A
Gemüse finde ich gut. Aber vielleicht auch ein paar Blumen für die Bienen?
Person B
Klar, das sieht auch schöner aus. Wir brauchen aber Erde, Samen und ein paar Pflanzen. Wer bezahlt das?
Person A
Wir könnten alle Mieter fragen, ob sie zehn Euro geben. Im Haus gibt es zwölf Wohnungen.
Person B
Nicht alle haben Interesse. Lieber bezahlen nur die Leute, die mitmachen. Und wir brauchen auch Werkzeug, zum Beispiel Schaufeln und Gießkannen.
Person A
Herr Novak aus dem Erdgeschoss hat einen Schrebergarten. Er kann uns bestimmt Werkzeug leihen.
Person B
Sehr gut. Das größte Problem ist das Gießen. Im Sommer muss man fast jeden Tag gießen.
Person A
Wir machen einen Plan: Jede Familie ist eine Woche lang dran. Dann ist es für niemanden zu viel Arbeit.
Person B
Gute Idee. Wir brauchen auch ein paar Regeln. Zum Beispiel: Jeder darf ernten, aber nur so viel, wie er braucht.
Person A
Und nach der Gartenarbeit räumt jeder das Werkzeug wieder auf. Laute Musik im Garten ist auch keine gute Idee, wegen der Nachbarn.
Person B
Die Regeln schreiben wir auf und hängen sie im Treppenhaus auf. Wann fangen wir an?
Person A
Tomaten pflanzt man erst, wenn die Nächte nicht mehr kalt sind, also ungefähr Mitte Mai. Aber die Erde können wir schon im April vorbereiten.
Person B
Dann treffen wir uns an einem Samstag im April zur ersten Gartenarbeit. Ich mache eine Einladung für alle.
Person A
Und ich spreche mit Herrn Novak wegen des Werkzeugs. Ich freue mich schon auf die ersten eigenen Tomaten!