Was meistens geprüft wird
Die Bundesagentur für Arbeit und die IHK beschreiben zwei Teile: eine schulähnliche Prüfung und psychologische Fähigkeitstests.
- Deutsch: Rechtschreibung, Kommas, Lückentexte, Wortbedeutungen.
- Mathematik: Grundrechenarten, Brüche, Prozente und Zinsen, Dreisatz, Maße und Gewichte, Textaufgaben.
- Allgemeinwissen: Politik, Wirtschaft, Geschichte, Erdkunde.
- Logisches Denken: Zahlenreihen, Analogien, „Welcher Begriff passt nicht?“.
- Konzentration und Figuren: Zeichen vergleichen, Figurenreihen, räumliches Vorstellen – vor allem bei großen Betrieben und Behörden.
Polizei und Bundeswehr nennen eigene Schwerpunkte, etwa das Diktat bei der Bundespolizei oder Fahrtstrecken und Matrizen im Assessment-Trainer der Bundeswehr. Auf den Testseiten findest du sie mit Quelle.
Dein Plan für die letzten vier Wochen
- Woche 1: Mach einen Übungstest ohne Vorbereitung. So siehst du, wo du stehst.
- Woche 2: Übe deine zwei schwächsten Bereiche jeden Tag 20 Minuten. Lies bei jedem Fehler den Lösungsweg.
- Woche 3: Rechne nur noch im Kopf und auf Papier – in vielen Tests ist kein Taschenrechner erlaubt.
- Woche 4: Mach jeden zweiten Tag einen Test mit Zeitlimit. Lass schwierige Aufgaben zuerst aus und komm am Ende zurück.
Tempo zählt. Viele Tests haben mehr Aufgaben, als man in der Zeit schafft. Nicht jede Aufgabe lösen zu können, ist deshalb normal.
Am Testtag
- Lies die Aufgabenstellung genau – besonders Wörter wie „nicht“ oder „falsch“.
- Bleib nicht an einer Aufgabe hängen. Eine übersprungene Aufgabe kostet weniger als fünf verlorene Minuten.
- Bei Konzentrationsaufgaben: lieber gleichmäßig als hektisch. Fehler zählen oft mit.
Quellen
- Bundesagentur für Arbeit: Orientierungshilfe zu Auswahltests (Ausgabe 2026)
- IHK Lahn-Dill: Einstellungstests – Was Unternehmen testen
- Bundeswehr: Assessment Trainer
Alle Angaben geprüft am 20. Oktober 2026. Das ist keine Rechtsberatung – im Einzelfall entscheidet die zuständige Behörde.